Wahrnehmungen

Wahrnehmung über Witterung

Jedes Lebewesen hinterlässt überall und zu jeder Zeit eine Spur, eine so genannte Odspur. Od oder Odem, der Atem des Lebens, ist gleichzusetzen mit der Kraft, die alles belebt, die jedem Wesen bei seiner Erschaffung „eingehaucht“ wurde.

 Die Frage aller Biologen und Wissenschaftler lautet immer: „Wie findet der Zugvogel den Weg zum jeweiligen Sommer- oder Winterquartier? Wie finden die Schmetterlinge, Fischschwärme und Insektenschwärme (z,B, Schwebfliege) ihre Wanderroute?“  Der Imker fragt sich: „ Wie können Bienenköniginnen und Drohnen den Hochzeitsplatz finden, obwohl sie vorher noch nie dort gewesen sind?“

 Der Mensch kann naturgemäss nicht verstehen, was er mit seinen Sinnen nicht erfassen kann, und seine Sinne sind einfach nicht so fein. So kann z.B. der Hund einer Spur nachgehen, die wir nicht riechen können.

Ich zitiere nachfolgende Textstellen, auf die ich bei meiner Suche nach Antworten zu obigen Phänomenen gestossen bin.

Zitat:

„Auch bei den Zugvögeln hat jedes Tier sein besonderes Od. Wenn sie weite Strecken zurücklegen, hinterlassen sie eine Odspur. Alles Lebendige, sei es Mensch, Tier oder Pflanze, besitzt ein ihm eigenes, besonderes Od. So findet jeder Zugvogel durch seine Odspur den Weg beim Rückflug.

Darüber hinaus gibt es jedoch im Pflanzen -wie im Tierreich noch ein Gemeinschaftsod, das unter sich eine gewisse Aehnlichkeit hat. Obwohl schon jedes einzelne Lebewesen sich in seinem persönlichen Od von allen andern unterscheidet, erkennt man gleichwohl, zu welcher Familie oder Gattung es gehört.

Menschen haben sich schon gefragt: < wie ist es möglich, dass Zugvögel, die noch nie weite Strecken zurückgelegt haben, genau ihren Weg zu den anderen Artgenossen finden?>  Sie vermögen dies eben auf Grund des Gemeinschaftsods, wie es jeder Art und Gattung eigen ist. Dieses Gemeinschaftsod weist den Zugvögeln den Weg. Daneben aber besitzt – es sei wiederholt – jedes Leben sein persönliches Od.“

(Neue Erkenntnis über die Schöpfung Gottes, Kapitel Odlehre, von Walther Hinz, ABZ Verlag Zürich)

Zitat:

„Das Od der einzelnen Lebewesen hat einen bestimmten Geruch.“

 „Da das Od etwas Geistiges ist, so wird auch der Odgeruch durch das geistige Empfindungsvermögen und nicht durch den körperlichen Geruch wahrgenommen. Der Odgeruch ist bei jedem Lebewesen verschieden. So wie es keine zwei Menschen gibt, die genau dieselbe Gestalt und die selben Gesichtszüge haben (Daumenabdrücke), so gibt es auch keine zwei Menschen, die das selbe Od und den selben Odgeruch haben. Etwas von dem Odgeruch eines Wesens bleibt an allem haften, was mit der Odstrahlung in Berührung kommt.

An dem Odgeruch erkennt der Hund die Sachen und die Spur seines Herrn.  Jedoch haftet die Odausstrahlung eines Wesens mit dem ihm eigentümliche Odgeruch nicht bloss an der grobstofflichen Materie, mit der das Wesen in Berührung kam, sondern auch an der feinstofflichen, wie zum Beispiel am Aether, durch den ein Wesen seinen Weg nahm.

So hinterlässt also alles Geschaffene eine Odspur seines Daseins, die den ersten Tag seines Entstehens mit dem letzten Lebenstag verbindet.

Ein solches Band bildet bei jedem Geschöpf das auf seinem Daseinsweg ausgestrahlte Od. In diesem Odband findet der Zugvogel seine alte Heimat wieder und die Schwalbe dasselbe Dach, an dem sie früher ihr Nest gebaut. Diese Tiere haben ein sehr feines Odempfinden. Ihr nennt es Witterung des Tieres. Doch ist diese Witterung nur solange vorhanden, als das Tier gesund ist. Bei kranken Tieren schwindet infolge der Schwächung der Odkraft auch das Odempfinden für die eigene oder fremde Spur.

Es gibt auch Menschen, die ein sehr feines Odempfinden besitzen, durch das sie schon auf gewisse Entfernungen den Odgeruch eines andern wahrnehmen und ihn als angenehm (sympatisch) oder abstossend (unsympatisch) empfinden, obgleich sie den betreffenden Menschen noch nie gesehen oder sonst wie kennen gelernt haben. Daher der Volksausdruck: Sie können sich nicht riechen.“

 (Der Verkehr mit der Geisterwelt, seine Gesetze und sein Zweck. Johannes Greber. Amazon-Verlag)

Wenn wir diese Erkenntnisse als Imker ausnützen wollen, können wir zum Beispiel Schwarmfallen (siehe unter Schwarmfalle, Imkerpraxis!) dort aufhängen, wo wir jeweils schon einen Schwarm eingefangen haben. Die Odstrasse dazu ist bereits schon beim ersten Mal festgezeichnet. Ich habe das mit Erfolg ausgenutzt. Man kann über den Winter ruhig die Falle entfernen und im Frühjahr dort erneut anbringen. Die Bienen finden sie zielsicher wieder!